Samstag, 28.7.2012 --- Beginn (Abfahrt) 08:30 Uhr, Ende ca. 10:00 Uhr

Abschiedsausflug ins Hexenwasser

TSV Poing
Ausrichter: TSV Poing
Ort: Söll, Österreich
   

Schwitzende Eltern und wackelnde Gondeln

Hexenwasser (Logo)

Es sah gut aus, als endlich alle Mitfahrer trotz Stau und Behinderungen den Zielort Söll erreicht hatten. Der harte Anstieg brachte so manchen Erwachsenen an die Grenzen, die Steilheit der Tiroler Berge scheint doch mehr für Gemsen gemacht. Oben entschädigte aber eine fantastische Landschaft, Sonnenschein und ein hervorragendes Mittagsessen in der Stöcklalm für die Strapazen.

Nach einer längeren Planungsphase und lebhaften Diskussionen hatten sich die Organisatoren auf den Zielort Hexenwasser und den Termin 28.7. geeinigt. Schlechtwetteralternativen gab es keine, und auch keinen wirklich Ausweichtermin vor den Ferien mehr. Die Anfahrtszeit wurde durch einen Stau zuviel leider zu knapp bemessen, dennoch starteten annähernd 40 Poinga den Aufstieg zum Hexenwasser. Die ersten Meter brachten bereits so manchen Coach-Potatoe ins Schwitzen, und so manches Knieleiden forderte seine Opfer. Trotzdem wechselten nur zwei Damen in die bequeme Gondel, der Rest stieg tapfer nach oben! Ein großes Lob an alle Gipfelstürmer.

 

Die meisten Eltern fanden ihre Sprößlinge dann in einem kleinen See, und darin wurden dann auch die ausgelatschten und brennenden Füße gekühlt. Die paar Meter bis zur Stöcklalm wurden dann schon wieder wesentlich lockerer absolviert, und ein üppiges Mittagessen entschädigte für die bisherigen Strapazen.

 

Leider unterschätzte man das gewohnt gegen Poing engestellte Wetter. Beim Essen wurde ausgedehnt über die Schönheit der Gegend und die Härte des Aufstiegs diskutiert, die Nachspeisen wurden ebenfalls genüsslich eingenommen. Im Internet sah man den Regenschauer heranziehen, und die ersten Donnerschläge waren bereits zu hören. Die abschließende Diskussion und das Einsammeln der in den Hexenwasser-Spielplätzen verteilten Kinderschar dauerte dann genau bis zum Einsetzen des Regens. Ein wenig ungeordnet, letztlich aber doch einstimmig wurde die Abfahrt per Gondel beschlossen. Erneut unterschätzte man das Wetter. Die ersten Poinga waren in den Gondeln unterwegs, als ein Blitz im Trafohaus einschlug und die Weiterfahrt erst mal unterband. Wie gewohnt war Daniel Streicher unter den wackelnden Gondelinsassen, der vor kurzem erst im Legoland aus der ebenfalls stromlosen Achterbahn gerettet werden musste. Aber das Notstromaggregat brachte die Gondeln letztlich glimpflich nach unten. Nach einer weiteren Gewitterwarnung kamen schließlich auch die noch oben wartendenden Poinga wieder ins Tal.

 

Dort musste nun eine Einkehrmöglichkeit für ca. 40 Personen gefunden werden - nicht so einfach in kleinen Skiorten. Eine lustige Kreisverkehrfahrt und ein Volksfest mit Eintritt brachten uns nicht voran, und so wurde die Heimfahrt beschlossen, mit Ziel Forsthof in Anzing. Es ist einfach immer was los bei uns...

Erinnerungsfotos